Die Brennerei Glenburgie

Ort: bei Forres, Morayshire, Schottland 

Gegründet: 1810

Inhaber: Allied Lyons

Glenburgie wurde ursprünglich unter dem Namen "Kilnflat" eröffnet, viel ist aus der frühen Zeit der Brennerei nicht bekannt, als Gründungsjahr werden unterschiedliche Daten genannt (1810 und 1829). Die Prohibition in Amerika überstand Glenburgie gut, jedoch wurde die Produktion ein paar Jahre lang stillgelegt. 1930 folgte der Besitzerwechsel an Hiram Walker, seitdem ist Glenburgie fester Bestandteil der "Ballantines"-Blends (siehe Foto oben).

Zwischen 1958 und 1981 produzierte Glenburgie einen Whisky aus Lomond-Stills, welche vorher in der Lowland-Brennerei Inverleven verbaut waren. Dieser Whisky wurde unter dem Namen "Glencraig" abgefüllt und ist heute nur noch schwer erhältlich.

2004 erfolgten umfangreiche Renovierungsarbeiten, 2005 folgte ein weiteres Paar Brennblasen. Insgesamt hat die Brennerei nun 6 Stills, welche jährlich über 4 Millionen Liter Whisky produzieren. Die Anlange gilt in der Branche als eine der Modernsten ihrer Art, vollautomatisiert ist der Herstellung von nur einer Person via Computer zu bedienen.

Originalabfüllungen gibt es keine, der Großteil des Whiskys fließt weiterhin in die Blends "Teacher's" und "Ballantines." Der unabhängige Abfüller Gordon & MacPhail hat eine Lizenzabfüllung im Programm. Auch andere Abfüller bringen immer wieder einige schöne Glenburgies auf den Markt.