Die Brennerei Glendronach

 Ort: Forgue, Aberdeenshire, Schottland

 Gegründet: 1826

 Inhaber: The Benriach Distillery Ldt.

CC-Lizenz und Uhrheber: K. Schwebke

Nach der Gründung von Glendronach 1826 ist der Whisky schnell beim schottischen Adel populär geworden und legte damit den Grundstein für den späteren Erfolg. In den folgenden Jahrzehnten gab es immer wieder Besitzerwechsel, 1996 geschlossen wurde die Brennerei geschlossen und erst 2005 von Pernod Ricard wiedereröffnet, 2008 anschließend an „The Benriach Disillery Ldt. verkauft. Nach der Wiedereröffnung wurden leider auch die klassischen Kohlenfeuer durch dampfbeheizte Heizspiralen zum erhitzen der Brennblasen ersetzt. Ihre Gerste bezieht Glendronach von Farmen der Umgebung, ein Teil davon wird auf klassischen Malzböden noch per Hand gemälzt. Das verwendete Wasser stammt aus dem "Dronac Burn".

Glendronach hat (eigenen Angaben nach) ein Produktionsvolumen von 1.300.000 Litern jährlich und stellt ausschließlich Malt-Whisky in seinen vier Brennblasen her. Der Großteil wird mittlerweile als Single Malt abgefüllt, ein kleinerer Teil fließt in die Blend-Industrie.

Glendronach ist als Originalabfüllung in diversen Altersklassen zu haben, am populärsten ist die 12-jährige sowie die 15-jährige Abfüllung. Die „Core-Range“ wird zudem durch eine Vielzahl von limitierten Abfüllungen für ausgewählte Märkte sowie Single Casks ergänzt. Auch werden unabhängige Abfüller bedient.

Die Brennerei nutzt größtenteils Sherryfässer zur Reifung, ist aber auch für Nachreifungen in Weinfässern (u.a. Sauternes) bekannt. Glendronach ist für den Besucherverkehr geöffnet, es werden verschiedene Touren durch die Produktion angeboten.

2015 folgte dann der Schock - die sehr beliebte 15-jährige Abfüllung verschwand vom Markt und wurde im Juni durch den neuen 8-Jährigen ersetzt, erstmals mit großen Anteilen an Bourbonfässern. Auch der 21-Jährige ist derzeit in der Verfügbarkeit eingeschränkt worden.